Reihenhaus, Reihenhäuser, Energie sparen

Reihenhäuser sind gefragt: Wenig Energieverbrauch

Günstige Preise und gute Energiebilanz: Das Reihenhaus wird in der Großstadt immer beliebter

Eine BHW-Studie brachte es an den Tag: Für 81 Prozent der deutschen Großstädter ist es ganz wichtig, dass sie beim Wohnen wenig Energie verbrauchen. Das wünschen sich die Bewohner aus Städten ab einer halben Million Einwohner noch mehr als große helle Räume (68 Prozent) oder Barrierefreiheit (54 Prozent). Klar, schließlich laufen die Energiekosten ein Leben lang auf und werden im Zweifel immer teurer. Wer auf diesem Gebiet sparen will, ist mit einer Eigentumswohnung oder mit einem Reihenhaus besser bedient als mit einem freistehenden Einfamilienhaus, obwohl das immer noch der Traum der meisten Deutschen ist. „Besonders in Großstädten sind Reihenhäuser und Eigentumswohnungen die preiswertere Alternative für Energiebewusste“, sagt Dr. Jörg Koschate, Generalbevollmächtigter der BHW Bausparkasse. „Wer kompakt baut, schafft sich preiswerte Vorteile.“ Darauf schielen vor allem junge Familien. Der Anteil der Reihenhaus-Freunde zwischen 30 und 39 Jahren hat sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt, während die Einfamilienhaus-Befürworter in dieser Altersgruppe um 16 Prozent zurückging.

Reihenhaus: Eigentümer auf kleinem Grundstück

Beim Reihenhaus, insbesondere wenn es eine mittlere Position hat, muss man Zugeständnisse an die Nachbarn rechts und links machen. Doch dafür wärmen die einen auch mit. Reihenhäuser sind die Schnäppchen beim Bauen oder Kaufen einer eigenen Immobilie. Schon seit den 1950er und 60er Jahren sind sie besonders beliebt, weil sie es möglich machen, auch auf einem kleinen Grundstück Hauseigentümer zu sein. Die Kosteneffizienz ist ein starkes Argument. Bauträger können günstig kalkulieren und Festpreise anbieten. Und gerade für junge Familien hat der enge Kontakt zu den Nachbarn nicht nur Nachteile. Man rückt etwas enger zusammen, kann sich schneller über den Gartenzaun austauschen und die Kinder können zu den Nachbarskindern, ohne gefährliche Straße zu überqueren.

Foto: pixabay.com

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