Ich mag das nicht

Wenn Kinder nicht gesund essen: „Ich mag das nicht“

Kinder lehnen vieles nur deshalb ab, weil sie es nicht kennen. Da helfen neue Kombinationen

„Ich mag das nicht.“ Dieser Satz sorgt immer wieder für Ärger am Familientisch. Erst einmal probieren? Bloß nicht! Für viele Kinder ist das ein Unding. Sie sind fest überzeugt davon, dass sie zum Beispiel keine Erbsen mögen. Vielleicht bloß, weil die grün sind. Also verkünden sie schon beim Anblick: „Ich mag das nicht!“ Bei sehr kleinen Kinder ist das verständlich. Sie stecken in der Phase, in der der eigene Wille erwacht, was sich häufig in Trotzreaktionen zeigt. Es kann aber auch nur das Ungewohnte sein. Was ein Kind nicht kennt, möchte es auch nicht essen. Manchmal werden Gemüse und Co. abgelehnt, weil sie anders aussehen als das, was das Kind schon aus Erfahrung für gut befunden hat.

Ein „Ich mag das nicht“ darf nicht bestraft werden

Zwang oder das Androhen von Strafen bringen niemandem etwas. Das Kind lernt dabei nur, das eigentlich wunderbare Thema „Gemeinsam essen“ mit schlechten Gefühlen in Verbindung zu bringen. Statt dessen hilft der Kombinations-Trick. Bringen Sie Kindchens Lieblingsessen zusammen mit etwas Neuem auf den Tisch und bieten Sie es in Form von Probehäppchen an. Zum Beispiel: Einmal Nudeln (gehen immer) mit Erbsen dazwischen oder mit pürierten Tomaten, die in diesem Fall „Ketchup“ oder „Piratenblut“ heißen und auch so aussehen.

Einfach anders serviert – „Bei Oma mag ich jetzt Gemüse“

Dann kann es sogar sein, dass kleine Essens-Nörgler ihre Eltern zu Hause überraschen: „Bei Oma mag ich jetzt Gemüse.“ Oder der ungeliebte grüne Salat wird mit Obst (Apfelstückchen oder kernlosen Weintrauben) auf den Teller gebracht. Viele Kinder haben auch nichts gegen Paprika, Karotten oder Gurken, wenn sie die roh knabbern dürfen.

Tipp: Pommes gehören zu den Lieblingsgerichten aller Kinder. Selbst gemacht enthalten sie weniger Fett und sind weniger mit Acrylamid belastet. Für vier Esser nehmen Sie acht große festkochende Kartoffeln, Öl und Salz. Die Kartoffeln waschen, schälen und in schmale Stifte schneiden. Pommes aufs Backpapier legen, mit Öl beträufeln, würzen. Bei 200 Grad 20 Minuten im Ofen backen. Auch aus Karotten lassen sich im Backofen „rote Pommes“ machen.

Foto: pixabay.com

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